Fatih Akin wurde 1973 als Sohn türkischer Einwanderer geboren und wuchs in Hamburg-Altona auf. Nach dem Abitur absolvierte er von 1994 bis 2000 ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. Während dieser Zeit entstand sein erster Spielfilm KURZ UND SCHMERZLOS, mit den Filmen IM JULI (2000) und SOLINO (2002) folgten weitere Regiearbeiten. Im Jahr 2004 gelang Fatih Akin mit dem deutsch-türkischen Drama GEGEN DIE WAND der internationale Durchbruch, der Film wurde u.a. mit dem "Goldenen Bären" auf der Berlinale 2004, dem "Deutschen Filmpreis" und dem "Europäischen Filmpreis" ausgezeichnet. Mit AUF DER ANDEREN SEITE (2007) und SOUL KITCHEN (2009) knüpfte Fatih Akin an seinen Erfolg an. 2018 erhielt sein Spielfilm AUS DEM NICHTS den Golden Globe. Fatih Akin ist seit 2007 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.
© Klier