Wo's was Gefährliches zu vollbringen gab, da war von Kindheit auf die Wally dabei gewesen.

Wally, Tochter des mächtigen Höchstbauern, erkämpft sich als Kind einen jungen Geier in einer Steilwand. Auch als junge Frau bleibt sie mutig und stark. Und sie liebt. Den Jäger Joseph, genannt Bärenjoseph, der sich als einziger mit ihrer unbändigen Energie messen kann. Als Wally sich gegen die verordnete Heirat mit dem reichen Bauern Vinzenz wehrt, wird sie vom Vater verstoßen. Der rauen Natur schutzlos ausgesetzt, muss sie das Vieh auf dem Hochjoch versorgen und im Winter im Tal als Bettlerin um ihr Überleben kämpfen. Eifersucht, Zorn und Intrigen führen die Figuren an tödliche Abgründe. Wally kämpft um ihrer Liebe willen gegen die patriarchalische bäuerliche Gesellschaft und findet im Sinnbild der Naturgewalten den Weg zu ihrer eigenen Befreiung. Der steinige Weg in die karstige Welt der Alpen wird zu einem Weg zu sich selbst.

Die Geier-Wally,   ca. 48 Seiten,  3,99 €

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Wilhelmine von Hillern wurde 1836 in München geboren. Nach dem Ende ihrer Karriere als Schauspielerin wandte sie sich dem Schreiben zu. Als ihr berühmtestes Werk gilt der Heimatroman die „Geier-Wally“, der 1875 erschien und in acht Sprachen übersetzt wurde. Wilhelmine von Hillern starb 1916 in Hohenaschau (Oberbayern).

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Leseprobe

ISBN: 978-3-7375-5602-6, eBook ohne DRM
Januar 2016, ca. 48 Seiten, Kiepenheuer Medien.
Bearbeitung von Susanne Schulz

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